Willkommen beim Tauschkreis Mühlviertel
Das Märchen von Kleinhausen

Februar 2005 www.initiative.cc

Das Märchen von Kleinhausen

Ein Märchen von Gebruder Fritz Loindl

Es war einmal ....

Es was einmal ein kleines Dorf namens Kleinhausen. Dort lebten ein Bauer, ein Bäcker, ein Schneider und ein Schuster. Es was ein schönes kleines Dorf und alle lebten glücklich, und jeder hatte was er brauchte.
Der Bauer kaufte Brot vom Bäcker, dafür kaufte der Bäcker dem Bauern das Getreide ab. Beim Schneider wurden die Kleider gekauft und er kaufte dafür Milch vom Bauern, Brot vom Bäcker und Schuhe vom Schuster. So wurde alles in Kleinhausen gekauft und getauscht und alles funktionierte.

Da kam es aber, dass es im großen Nachbarort Großhausen eine große Bäckerfirma gab. Diese hatte schon alle Bäckereien dort aufgekauft. Alle Bauern in Großhausen konnten nur dem einen Bäcker ihr Getreide verkaufen, dieser gab ihnen aber nur den halben Preis für ihr Getreide, darum konnte dieser Bäcker auch billiges Brot erzeugen. Auch zahlte diese Firma ihren Arbeitern nur wenig Geld.

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17.11.2006 Das Märchen von Kleinhausen Einzelansicht Seite Das Märchen von Kleinhausen Druckansicht Seite Das Märchen von Kleinhausen als PDF

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Das elfte Lederstück
Es war einmal ein kleines Dorf im australischen Busch. Dort bezahlten die Menschen alles mit Naturalien. An jedem Markttag spazierten sie mit Hühnern, Eiern, Schinkenkeulen und Broten herum und verhandelten lange miteinander über den Tausch der Güter, die sie brauchten.
In wichtigen Zeiten im Jahr, etwa zur Ernte oder wenn jemand nach einem Unwetter seinen Stall reparieren mußte, erinnerten sich die Menschen wieder an die Tradition, einander zu helfen, die sie aus der alten Heimat mitgebracht hatten. Jeder wußte, wenn er einmal in Schwierigkeiten geraten sollte, würden die anderen ihm helfen.
An einem Markttag tauchte ein Fremder auf. Er trug glänzende schwarze Schuhe und einen eleganten weißen Hut und beobachtete das Treiben mit einem sardonischen Lächeln. Beim Anblick eines Farmers, der verzweifelt versuchte, die sechs Hühner einzufangen, die er gegen einen großen Schinken eintauschen sollte, konnte er sich das Lachen nicht verkneifen. »Die armen Leute«, stieß er hervor, »wie primitiv sie leben.«
Die Frau des Farmers hörte seine Worte und sprach ihn an. »Meinen Sie, Sie kämen mit den Hühnern besser zurecht?« fragte sie ihn. Mit den Hühnern nicht«, erwiderte der Fremde, »aber es gibt einen viel besseren Weg, sich den ganzen Ärger zu ersparen.« »Ach ja, und wie soll das gehen?« »Sehen Sie den Baum dort?« sagte der Fremde. »Ich gehe jetzt dorthin und warte, bis einer von euch mir eine große Kuhhaut bringt. Dann soll jede Familie zu mir kommen. Ich werde euch den besseren Weg erklären.«
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19.12.2005 Das elfte Lederstück Einzelansicht Seite Das elfte Lederstück Druckansicht Seite Das elfte Lederstück als PDF

Warum ein Tauschkreis ?
Deshalb!
Wenn wir uns einmal bewusst werden, was wir unserer Erde und uns mittels des heute herrschenden Geldsystems antun, dann wird klar, das wir schnellstens über Alternativen nachdenken und diese ausprobieren sollten!
Die Zinsfalle:
Einer der grundlegenden Fehler unseres Geldsystems scheint der Zins- u. Zinseszins zu sein:
Wer Geld hat will es anlegen. Nicht damit er den Wert erhält, sondern damit es von alleine weiterwächst. Deshalb wird alles, was irgendwie möglich ist, in Geld umgesetzt und wirtschaftlich ausgebeutet. Egal ob es um Künstliches und Natürliches wie der Regenwald, der Boden usw. geht.
Alles ohne Rücksicht auf Zerstörung!

Die Auswirkung z. B. beim Bauen: Wer ein Haus nach gebräuchlichem Geldsystem baut, bräuchte nur ungefähr  die Hälfte des Kapitals, wenn es keinen Zinseszins gäbe. Neben den eigenen Zinsleistungen muß nämlich auch die  Schuldzinsleistung der Ziegelfabrik, des Betonmischwerkes, des Handwerksbetriebes usw. mitgezahlt werden!
Auf diese Weise gehen ca. 50 % des Geldes verloren. ( Bei anderen Produkten ist es ähnlich)

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19.12.2005 Warum ein Tauschkreis ? Einzelansicht Seite Warum ein Tauschkreis ? Druckansicht Seite Warum ein Tauschkreis ? als PDF

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Unser Geldsystem - Ein System mit Verfallsdatum
Unser Geldsystem - Ein System mit Verfallsdatum
Thema:Kommentar/Essay/Glossen
vom: 18.01. Exponentielles Wachstum
Der Großteil des Geldes, welches heute exisitiert, ist verzinst angelegt. Das bedeutet, daß die Geldvermögen jedes Jahr um den Zinssatz wachsen. Dabei werden die gewonnenen Zinsen wieder angelegt und im nächsten Jahr wieder verzinst.
Wozu das führt zeigt ein Beispiel:
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